Rottersee.info Grunderwerbssteuer 6,5% - Wie lange noch?

6,5 % Grunderwerbssteuer in NRW - Eine Frechheit!

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FDP steht Rede und Antwort!

UPDATE

6,5 % Grunderwerbssteuer werden beim Kauf von Häusern, Wohnungen, Grundstücken etc. für den Käufer seit einigen Jahren sofort fällig! Erst lag die Grunderwerbssteuer jahrelang bei 3,5 %. Durch die alte Rot-Grüne Landesregierung wurde dieser Steuersatz in zwei Schritten auf 5% und schließlich 6,5 % erhöht! Dies gilt nicht nur für Investoren und Gewerbetreibende, sondern auch für PRIVATE Käufer!

Aufgrund steigender Immobilienpreise und damit direkt verknüpften Nebenkosten steigen die Preise häufig in unerschwingliche Höhen. Eine Familie mit zwei Kindern, die sich eine eigene Wohnung, oder sogar ein Haus kaufen möchte, schafft dies immer seltener. Bei einem Objekt von ca. 200.000 € Kaufpreis, welcher aktuell in den Ballungsgebieten Köln, Bonn, Siegburg und dem Rhein-Sieg-Kreis schnell erreicht wird, beläuft sich alleine die Grunderwerbssteuer so auf 13.000,00 € !!!! FÜR NICHTS!

Daneben werden noch Kosten für eine notarielle Betreuung und Beurkundung, sowie Kosten für Eintragungen beim Grundbuchamt fällig. Diese Leistungen schlagen mit insgesamt ca. 2 % des Kaufpreises zuzüglich zu Buche. Hier im Rechenbeispiel ca. 4000,00 € !!!!! Privatkäufer müssen beim Kauf von Immobilien entlastet werden!

Seit Menschengedenken ist es einer der größten Wünsche ein Haus zu besitzen! Wieso hat der Staat das Recht, sich beim Kauf seiner privaten Immobilie derart mit Steuern zu bereichern? Eine so hohe Steuerlast verhindert für viele Normalverdiener und schlechter verdienenden Menschen das Eigenheim, welches darüber hinaus als geniale Altersvorsorge anzusehen ist! Es kann nicht sein, dass der Staat seine Schuldenlöcher und hohen Ausgaben auf dem Rücken der Bürger durch solche Steuern stopfen lässt!

Rottersee.info fragt nach! NRW Landtagsfraktion der FDP äußert sich!

Diesbezüglich wurde die Landtagsfraktion der FDP Nordrhein-Westfalen vom Team Rottersee.info kontaktiert und bezüglich des Wahlversprechens konfrontiert! Dieses lautete, die Privathaushalte beim Kauf von Immobilien schnell zu entlasten. Mittels Steuerfreibetrags, oder Senkung der Grunderwerbssteuer. Zusammengefasst antwortete der Stellvertretende Fraktionsgeschäftsführer Julius Will folgendes:

[…]Die Bundesländer können nur den Steuersatz bestimmen, ein schlichtes Absenken der Grundsteuer auf zuletzt 3,5 % lehnen wir mit dem Koalitionspartner CDU ab![…]

[…]Wir wollen eine komplette Änderung des Systems für die Grunderwerbssteuer erzielen, was aber nur auf Bundesebene durchzusetzen ist. Dafür muss der Bürger Geduld haben! Die aktuelle Landesregierung hat dafür einen Entschließungsantrag für die Sitzung im Bundestag gestellt! Mit dieser Entschließung wird die Bundesregierung aufgefordert, zeitnah einen Vorschlag zur Änderung des bundesgesetzlichen Grunderwerbsteuergesetzes vorzulegen und sich darüber hinaus an den daraus entstehenden Mindereinnahmen des Landes zu beteiligen[…]

Warum also nicht sofort die Kompetenz des Landes nutzen und zu den 3,5 % Grunderwerbssteuer zurückkehren?

[…]Die dadurch entstehenden Mindereinnahmen sollen durch den Bund ausgeglichen werden!

Fazit

Defacto bedeutet es, dass die nach unserer Auffassung ungerechtfertigten Mehreinnahmen in Milliardenhöhe bereits verplant und für den Haushalt unentbehrlich sind! Bis das sich der Bund und die Länder dazu durchringen werden, Steuern zu senken, wird der Bürger immer weiter geschröpft! – Wo es nur geht!

Mehr informationen auf der Themenseite der FDP: Heimat - bauen - wohnen

Autor: A.Winck